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Otto Wagner
1841 Penzing, Österreich
1918 Wien

#721, Sessel für die Wiener Postsparkasse

1857-1862: Architekturstudium am Wiener Polytechnischen Institut und an der Königlichen Bauakademie Berlin, anschließend an der Akademie der Bildenden Künste Wien; 1862: Eintritt in das Büro Heinrich von Försters; ab 1863: zahlreiche realisierte Entwürfe; 1881: Teilnahme an einer Kollektivausstellung im Wiener Künstlerhaus; 1890: Veröffentlichung des ersten Bandes von "Einige Skizzen, Projekte und ausgeführte Bauwerke" über das eigene Schaffen; 1893: Entwurf eines Generalregulierungsplans für die Stadt Wien; 1894: Ernennung zum Oberbaurat und zum künstlerischen Baurat der Kommission für die Wiener Verkehrsanlagen und der Komission zur Donau-Regulierung; Ernennung zum Professor und Leiter einer Spezialschule für Architektur an der Akademie der Bildenden Künste Wien; 1895: Veröffentlichung der Vorlesungen des ersten Jahres unter dem Titel "Moderne Architektur"; Ernennung zum Mitglied der ständigen Kunstkommission und des Kunstrates im Ministerium für Kultus und Unterricht; 1897: Vertreter der Akademie beim Internationalen Architektenkongress in Brüssel; Bekanntschaft mit van de Velde und den Werken Paul Hankars sowie Tervuerens; 1898: Teilnahme an der Wiener Jubiläumsausstellung; 1899: Trennung von der Künstlerhaus-Vereinigung; Mitgliedschaft in der Wiener Sezession; 1900: Juror bei der Weltausstellung in Paris; 1903: Beteiligung an der Gründung der Gesellschaft österreichischer Architekten; 1904-1906: Neubau der österreichischen Postsparkasse; 1908: Präsident des Internationalen Architektenkongresses in Wien; 1912: Verleihung des Hofratstitels; 1917: Erste Monografie über Otto Wagner von J.A. Lux.
Als Architekt und Lehrer war Otto Wagner eine Leitfigur für den Übergang von der Architektur des 19. Jahrhunderts zur Moderne.

Texten(c)Vitra Design Museum


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