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Otto Wagner
1857-1862: Architekturstudium am Wiener Polytechnischen Institut und
an der Königlichen Bauakademie Berlin, anschließend an der
Akademie der Bildenden Künste Wien; 1862: Eintritt in das Büro
Heinrich von Försters; ab 1863: zahlreiche realisierte Entwürfe;
1881: Teilnahme an einer Kollektivausstellung im Wiener Künstlerhaus;
1890: Veröffentlichung des ersten Bandes von "Einige Skizzen, Projekte
und ausgeführte Bauwerke" über das eigene Schaffen; 1893:
Entwurf eines Generalregulierungsplans für die Stadt Wien; 1894:
Ernennung zum Oberbaurat und zum künstlerischen Baurat der Kommission
für die Wiener Verkehrsanlagen und der Komission zur Donau-Regulierung;
Ernennung zum Professor und Leiter einer Spezialschule für Architektur
an der Akademie der Bildenden Künste Wien; 1895: Veröffentlichung
der Vorlesungen des ersten Jahres unter dem Titel "Moderne Architektur";
Ernennung zum Mitglied der ständigen Kunstkommission und des Kunstrates
im Ministerium für Kultus und Unterricht; 1897: Vertreter der Akademie
beim Internationalen Architektenkongress in Brüssel; Bekanntschaft
mit van de Velde und den Werken Paul Hankars sowie Tervuerens; 1898:
Teilnahme an der Wiener Jubiläumsausstellung; 1899: Trennung von
der Künstlerhaus-Vereinigung; Mitgliedschaft in der Wiener Sezession;
1900: Juror bei der Weltausstellung in Paris; 1903: Beteiligung an der
Gründung der Gesellschaft österreichischer Architekten; 1904-1906:
Neubau der österreichischen Postsparkasse; 1908: Präsident
des Internationalen Architektenkongresses in Wien; 1912: Verleihung
des Hofratstitels; 1917: Erste Monografie über Otto Wagner von
J.A. Lux. Texten(c)Vitra
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